Konrad Klapheck
Das Telefon, 1981
Farblithografie Edition: 26/180 Print 38.2 × 28.2 cm
800 €
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Die Farblithografie zeigt ein stilisiertes Telefonmotiv, das typisch für Konrad Klaphecks Interesse an technischen Alltagsgegenständen ist. Im Zentrum steht ein stark vereinfachter, beinahe skulptural wirkender Apparat, dessen Hörer vom Sockel losgelöst scheint und förmlich in der Ferne schwebt, wodurch die Funktion des Gegenstands verfremdet wird. Klapheck erhebt damit ein banales Objekt zu einer geheimnisvoll beseelten, monumentalen Erscheinung. Das Blatt hat einen Stockfleck oben rechts und rückseitig kleine Rostflecken.
Über den Künstler Konrad Klapheck
Schreibmaschinen, Nähmaschinen, Telefone, Bügeleisen: Konrad Klapheck (1935–2023) machte Alltagsgegenstände zu rätselhaften „Maschinenbildern", die er verfremdete und mit menschlichen Eigenschaften versah. Während viele Künstler seiner Zeit abstrakt arbeiteten, widmete sich der gebürtige Düsseldorfer einer präzisen, gegenständlichen Malerei, deren Stil Elemente des Surrealismus, Neorealismus und teilweise der Pop-Art verband. Von 1954 bis 1958 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bruno Goller; später lehrte er dort selbst. Klapheck zählt zu den bedeutenden Vertretern der deutschen Nachkriegsavantgarde.

Kuratierte Werke
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