Michael Triegel

Oybin, 1996

Strichätzung, Aquatinta, Stichel Print 17 × 12.3 cm

380 €

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Die kleinformatige Radierung „Oybin“ zeigt die gotische Klosterruine auf dem gleichnamigen Berg in der Oberlausitz – ein Motiv, das spätestens seit Caspar David Friedrich für die deutsche Romantik steht. Aus tiefem Dunkel ragt das hohe Maßwerkfenster der Ruine empor, in dem ein geheimnisvoll heller Schein aufleuchtet, gerahmt von kahlen Bäumen vor dämmrigem Himmel. In dichter Aquatinta und feinem Stichel erzeugt Michael Triegel eine melancholisch-romantische Atmosphäre. Das Blatt ist signiert, datiert und betitelt sowie als e.a. (Künstlerexemplar) bezeichnet.

Über den Künstler Michael Triegel

Glaube, Mythos und menschliche Existenz verhandelt Michael Triegel (geb. 1968 in Erfurt) in präzise gemalten, oft rätselhaft-allegorischen Kompositionen. Seine Kunst zeichnet sich durch die meisterhafte Wiederbelebung altmeisterlicher Maltechniken aus, die er mit Anregungen aus Renaissance, Manierismus und Barock verbindet. Triegel studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig bei Arno Rink und Ulrich Hachulla. Internationale Bekanntheit erlangte er unter anderem mit dem offiziellen Porträt von Papst Benedikt XVI. und dem Naumburger Altar; die Zeit nannte ihn „Deutschlands berühmtesten religiösen Künstler". Seine Werke sind in bedeutenden Sammlungen und Kirchen zu finden; vertreten wird er von der Galerie Schwind.

Weitere Werke von Michael Triegel
Oybin – Hauptbild