Daniel Richter

Rasende Irre, 2001

Farblithografie Grafik 32 × 40 cm

800 €

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Die Farblithografie „Rasende Irre“ zeigt eine Gruppe geisterhaft leuchtender Figuren, die in hektischer Bewegung über einen glühend roten Bildgrund zu laufen scheinen. In leuchtendem Gelb und Orange heben sich die Gestalten wie Wärmebilder vor der fiebrig-flammenden Fläche ab und erzeugen eine Atmosphäre von Unruhe, Panik und existenzieller Spannung. Das Blatt entstand in jener Phase um 2000, in der Daniel Richter seine charakteristische, fast übernatürlich glühende Farbigkeit entwickelte. In „Rasende Irre“ verdichtet sich seine politisch aufgeladene, expressiv-figurative Bildsprache zu einer eindringlichen Szene. Das Blatt ist vom Künstler signiert und datiert.

Über den Künstler Daniel Richter

Daniel Richter (geb. 1962 in Eutin) zählt zu den einflussreichsten deutschen Malern der Gegenwart. Sein Werk ist durch einen markanten Stilwechsel geprägt: Auf dichte, abstrakte Anfänge folgte um das Jahr 2000 die Hinwendung zur figurativen Malerei. Bekannt wurde Richter vor allem für seine großformatigen, vielfigurigen Szenen, in denen er Motive aus Nachrichtenbildern, Geschichtsbüchern und der Popkultur zu vielschichtigen, oft politisch aufgeladenen Bildwelten verdichtet. Charakteristisch sind seine leuchtenden, fast übernatürlich glühenden Farben. Er studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Werner Büttner und arbeitete als Assistent von Albert Oehlen; als langjähriger Professor in Wien und Berlin prägte er zudem eine jüngere Künstlergeneration.

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Rasende Irre – Hauptbild
Rasende Irre · Daniel Richter | artserver